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Freitag, 26.05.2017
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St. Jakobi

Eine der fünf Hauptkirchen der Lübecker Innenstadt ist die Jakobikirche. Sie wurde als Kirche der Seefahrer und Fischer geweiht, die ihr Versammlungshaus noch heute in der gegenüberliegenden Schiffergesellschaft haben. Patron ist der Heilige Jakobus der Ältere. Seit den 50er Jahren liegt in der nördlichen Turmkapelle das Rettungsboot 2 des 1957 untergegangenen Großseglers „Pamir“ als Mahnmal. Dies erhob St. Jakobi nun in den Rang einer Nationalen Gedenkstätte der zivilen Schifffahrt.

St. Jakobi St. Jakobi

Schon 1227 wird, zusammen mit den Schwesterkirchen St. Aegidien und St. Petri, im Oberstadtbuch die Jakobikirche mit Friedhof erwähnt. Ursprünglich war geplant, eine Kirche mit hohem Mittelschiff und einem Turm nach dem Vorbild der Marienkirche zu errichten. Dann wurde dieses Vorhaben zu Gunsten eines neuen Planes geändert, welcher aber ebenfalls nicht ausgeführt wurde. Ob dies an der wirtschaftlichen Krise am Ende des 13. Jahrhunderts gelegen hat ist nicht belegt.

Erst mit Fertigstellung des Hochaltars am 12. Juni 1334 erfolgte die Weihe der Kirche, es gab allerdings schon reichliche Nebenaltäre an denen Gottesdienste abgehalten wurden. Da es im Mittelalter hier noch kein Gestühl gab, wanderten die Prediger und Besucher durch die große Halle, die die damalige Jakobikirche ausmachte. Im Laufe des 14. Jahrhunderts wurden die Außenwände für Kapellen-Anbauten geöffnet, wodurch südlich des Chores die zweigeschossige Sakristei entstand.

In der Palmsonntagnacht im Jahr 1942 hatte die Jakobikirche das Glück unversehrt zu bleiben, wodurch eine reiche, über Jahrhunderte gewachsene Innenausstattung vorgewiesen werden kann.

Anschrift:

St. Jakobikirche
Jakobikirchhof 3
23552 Lübeck

Tel.: 0451/ 30 80 10
Fax: 0451/ 30 80 110
E-Mail: info@st-jakobi-luebeck.de
Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 10.00 - 12.00 Uhr

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