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Donnerstag, 27.04.2017
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Dom

Dom

Heinrich der Löwe spielt in der Geschichte des Doms eine wichtige Rolle, er wurde zum großzügigen Förderer der Stadt und ihres Handels im Ostseeraum. Ein Jahr nach Neugründung der Hansestadt wurde der Bischofssitz nach Lübeck verlegt und dem Bischof im Süden der Stadt ein Gebiet für den Bau des heutigen Doms und für die Häuser der Kanoniker zugewiesen.

Nachdem im Bereich des heutigen Doms eine Holzkirche gebaut und 1163 geweiht wurde, begannen die Pläne für die große steinerne Kirche, deren Grundstein 1173 gelegt wurde. Als Ersatz für den Naturstein, der in dieser Gegend nicht zur Verfügung stand, nahm man Backstein als Baustoff. Geweiht wurde der Dom 1247, Patrone sind Johannes der Täufer und Nikolaus. Kurz danach wurde dem Dom auf der Nordseite das Paradies, eine große Vorhalle, angefügt und 1266 begann die große Erweiterung nach Osten.

Dom Uhr im Dom

In der Nacht zum Palmsonntag 1942 brannten durch den Bombenangriff die Hansestadt und die drei großen Kirchen, St. Marien, St. Petri und der Dom. Durch den lange andauernden Wiederaufbau des Domes, besonders des Chores, wurde man an das Ausmaß der Bauzeiten des Mittelalters erinnert. Die Wiederaufbaumaßnahmen begannen 1960, 1977 wurde der gotische Chor fertig gestellt und 1982 die Paradiesvorhalle. Allerdings konnte durch die lange Zeit des Wiederaufbauens der Plan reifen den Innenraum der Kirche dem Feiern des lutherischen Gottesdienstes entsprechend einzurichten. Der Dom wurde 1970 so eingerichtet wie er heute zu sehen ist. Es ist wie ein Wunder, dass so viele Kunstwerke den Brand des Doms überstanden haben.

Anschrift:

Dom zu Lübeck
Mühlendamm 2-6
23552 Lübeck

Telefon 0451 / 7 47 04
Fax 0451 / 70 71 809

Öffnungszeiten Dombüro:
Montag und Mittwoch 9.00 - 12.00 Uhr

Öffnungszeiten Dom:
1. April bis 3. Oktober: täglich 10 bis 18 Uhr
4. Oktober bis 31. Oktober: täglich 10 bis 17 Uhr
1. November bis 31. März: täglich 10 bis 16 Uhr

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